Torsten Kluge / 8. Juni 2015

Am 1. August wird "abgehängt"!

Zu Besuch bei den Macher(inne)n von „Rock´n Wagon“

Die Idee ist so einfach wie genial: wenn es im Heimatort an einer Konzertbühne fehlt, dann besorgt man sich halt eine und funktioniert einen LKW-Hänger zum Auftrittsort für Bands um. So machen es die Jugendlichen in und um den kleinen Ort Sandförstgen im Landkreis Görlitz und ziehen damit Publikum sowie Newcomer-Musikgruppen aus ganz Ostsachsen an. Vielleicht in diesem Jahr sogar aus den Nachbarländern Polen oder Tschechien. Kontakte dorthin gibt’s in jedem Fall in der punkig-rockigen Szene, welche mir vorletzte Woche von  den „Rock´n Wagon“-Organisatoren voller Enthusiasmus nahe gebracht wurde.

Grenzen soll es nämlich keine geben, wenn am 1. August die Gitarren „glühen“. Dabei ist der „Hoch vom Sofa“-Projekttitel, mit dem sich speziell die weibliche Fraktion der Initiative bewarb, Programm: „Tanz für Tol(l)eranz“ (auch wenn das zweite „L“ nur aus Versehen in den Projektnamen gerutscht ist, finde ich, passt das gut zu einem Wortspiel ;-)).

Ein kleiner Teil des JC Sandförstgen

Ein kleiner Teil des JC Sandförstgen (außer der in der Mitte ;))

„Wir wollen, dass der Tag für alle offen ist, die selbst offen zu anderen Menschen sind!“, meint die bald 18-jährige Emilie vom JC Sandförstgen und freut sich, mit dieser Idee auch bei der Jugendjury in Dresden angekommen zu sein. Die Förderung passt gut zu den Ausgaben, die zwangsläufig mit einer solchen Veranstaltung verbunden sind. Dabei geht es nicht einmal darum, die Bands ins Dorf zu locken, welche in der Regel nur für eine kleine Aufwandsentschädigung spielen und glücklich sind, sich einem bunten Publikum vorzustellen. Werbung muss gemacht werden, Genehmigungen braucht´s, Technik ist unabdingbar und auch Toiletten sollten da sein – und noch viele weitere Dinge, bei denen ein Fehlen erst auffällt, wenn diese am Veranstaltungstag gebraucht werden.

Ums Organisatorische drehte sich bei meinem Besuch ganz viel. Und bei jedem „Frage-Antwort-„Spiel stieg der Wunsch bei den jungen Leuten, einen der DKJS-Workshops zu besuchen, zu denen sich junge Erwachsene übrigens problemfrei online anmelden können.

(siehe https://www.hoch-vom-sofa.de/downloads/ )

Und wenn dann die letzten Unklarheiten beseitigt sind, kann´s losgehen! Und das finde ich … tol(l)!!!

 

Euer Torsten