Torsten Kluge / 7. Januar 2018

Aufregende zwei Jahre und "learning by doing"

Im letzten Monat haben wir einmal viele Monate Revue passieren lassen in der mittlerweile sehr vertrauten Runde in Quatitz  bei Bautzen.

Aus der Idee der begleitenden Sozialarbeiter zu einem DSA-Camp (DSA = Das Schwarze Auge, ein Online-Game) ist für die Oberlausitzer Jugendlichen ein erlebnis- und erfahrungsreiches Projekt geworden, welches weit über den ersten Fakt hinaus ging … und geht!

Mittlerweile müssen keine Rechner mehr geborgt werden, wenn es ans Auspropieren und Programmieren am PC geht. Selbst zusammen Gestellte stehen gestapelt in der Tüftlerstube. Und das krönende Eigenbau-Objekt fuhr sich während unseres Gesprächs gerade auf der Tischmitte hoch. In dem verschraubten und verklebten Holzkasten schlummern bis zu 2000 Spiele. Dass die funktionieren, ohne einen fertigen Gaming-Computer bequem aus dem Katalog zu bestellen, war die große Herausforderung für die Quatitzer, Prießinger, Großdubrauer, Klein-Bautzener und Wilthener. Und es hat funktioniert! Nach dem ersten Kraftakt, einen kleinen Rasperry Pi  zusammen zu tüfteln, konnte mit Hilfe des FAB-Mobiles und dessen Technik (u.a. 3D-Drucker) Leben in diese Großausgabe gehaucht werden – und das in sehr respektablem, anschauenswertem Design.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt, wo alles funktioniert und nur noch Restarbeiten zu machen sind, ist es Zeit nach vorn zu blicken:

Die Jungs wollen auf jeden Fall zusammen bleiben, auch wenn sie sich am Anfang auch auf Grund der großen Entfernung voneinander gar nicht oder nur teilweise kannten. Das Basteln und Fachsimpeln hat zusammen geschweißt und die Erlebnisse auf der „Maker-Faire“ in Chemnitz 2016, die selbst organisierten LAN-Partys und die Aktion mit dem FAB-Mobil waren der Hit! „Die Atmosphäre stimmt und wir verstehen uns gut!“, so der resümierende Kommentar vom mittlerweile 18-jährigen Hunni. Die LAN´s soll es auf jeden Fall auch weiter geben und der enge Kontakt zum Paten, dem Software-Entwickler Christoph, wird weiter bestehen. Da ist neben der eigenen Kreativität genug Platz Neues zu lernen. Ohne Druck „learning bei doing“. Jeder kann hier seine Ideen und Talente einbringen. Und neben „Verzweiflungstagen“ wegen der unnachgiebigen Technik (O-Ton: „Klingt immer einfach, ist es aber nicht“;-)) gibts immer Spaß und auch mal „blöde quatschen“.

Ein paar alte Rechner werden bestimmt auch noch aufgepeppt mit vielen G-Bites und vielen Games.

Damit das alles funktioniert, werden auch noch ein paar Absprachen mit der Kommune und dem Besitzer des Vereinshauses folgen. Schließlich soll der Raum in dem kleinen Dorf der Gruppe auch weiter (leistbar)zur Verfügung stehen.

Aber da mache ich mir keine Sorgen!

Danke: Richard, Hunni, Tobi, Niklas, Oliver, Loki, Ron, Petzi und alle anderen Tüftler!!!

sagt euer Hoch vom Sofa – Team