Fabiane Follert / 21. April 2016

Besuch in Ottendorf-Okrilla

Ottendorf-Okrilla ist eine Gemeinde mit mehreren Ortsteilen nordöstlich von Dresden. In der Nähe der Oberschule und des Vereinshauses wird von einer engagierten Gruppe Jugendlicher ein Rundweg für Inline-Skater geplant, als ein Freizeitangebot für jedermann. Zur Finanzierung des Projektes gehen die Jugendlichen, die sich Ortsforscher nennen viele Wege. Einer ist die Veranstaltung eines Spendenlaufes am 21. Mai 2016, dessen Durchführung durch Hoch vom Sofa gefördert wird. Bis dahin muss aber noch einiges geplant und vorbereitet werden. Und das geschah bei meinem Besuch während einer Begehung des 1km langen Rundwegs, auf dem auch der Spendenlauf stattfinden soll. „Was brauchen wir denn alles auf der Strecke?“ fragte Steffi, eine Unterstützerin vom Rotem Baum e.V., in die Runde.

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Ideen werden gesammelt, was alles gebraucht wird…

... und an welchen Streckenabschnitten Verplfegungsposten aufgebaut werden sollen.

… und an welchen Streckenabschnitten Verpflegungsposten aufgebaut werden sollen.

 

 

 

 

 

„Auf alle Fälle brauchen wir etwas zu trinken für die Läufer, Stühle und Bänke für die Verpflegungsposten, Kreidespray für Richtungspfeile und ein Megafon oder sowas wäre gut.“ Alle brachten ihre Ideen und Vorstellungen ein. „Warnwesten für die Sicherheitsposten an den Bahnübergängen und der einen Straße wären auch wichtig!“, kommentiert Linda, eine der am Projekt beteiligten Jugendlichen.

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Einer der gefährlichen Bahnübergänge, die den Rundweg queren und abgesichert werden müssen.

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„Dort könnten wir das Start- und Zielbanner anbringen.“

 

 

 

 

 

 
Zwischendurch fragte ich nach, wofür konkret die gesammelten Spendengelder eingesetzt werden soll. „Auf dem Rundweg, der insgesamt 1 km lang ist, gibt es einen 204 m langen Abschnitt auf dem nur Schotter ist. Den wollen wir asphaltieren lassen“, erklärten mir Sophia und Cäcilia.

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„Der Platz mit den Bänken soll auch asphaltiert werden und an der Strecke könnten auch kleine Parcours mit Minirampen entstehen. Eigentlich wünschen wir uns auch einen Trinkwasserspender in der Mitte, aber daraus wird wohl nichts“, wirft Linda ein.

„Und wie bewerbt ihr die Aktion?“, fragte ich Linda. „Wir haben bereits in der Grund- und Oberschule das Projket den Schülern vorgestellt und schon einige Anmeldungen erhalten. Zudem hängen Aushänge in Bäckereien, Apotheken und der Post. In den letzten Wochen habe ich auch 62 Vereine angeschrieben und die Einladung und Laufkarten verschickt. Das war ganz schön anstrengend!“ meinte Linda.

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So viel Engagement sollte belohnt werden! Ich wünsche dem Projekt jedenfalls ganz viele Teilnehmer und Erfolg bei der Umsetzung am 21. Mai.

 

 


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