Fabiane Follert / 7. April 2016

Besuch bei den Bootsbauern

Über Ostern war ich in meiner alten Heimatstadt Torgau und nutzte gleich die Gelegenheit,
bei einem meiner Hoch-vom-Sofa-Schützlinge vorbeizuschauen: den Jugendlichen vom Torgauer Ruderverein.
Drei von ihnen empfingen mich am Alten Bootshaus. Weil ich nicht beim Kick-off in Leipzig sein konnte,
fragte ich noch mal nach ihrem Vorhaben. „Wir haben hier ein altes Ruderboot, das von unseren jungen Mitgliedern einen neuen Anstrich bekommen soll“, erklärte mir Jugendtrainer Sebastian. „Zunächst werden Entwürfe gezeichnet, dann stimmen wir gemeinsam ab, welcher auf dem Boot umgesetzt wird.“ Aber erst mal muss der ganze Staub da runter, dachte ich heimlich beim Anblick dieses alten Holzkahns. „Damit ist bestimmt schon mein Opa gerudert“, entgegnete ich. Er war früher auch in dem Verein, der bis heute
einige erfolgreiche Wettkampfsportler*innen hervorbringt.

Bis das Ruderboot im neuen Glanz erstrahlt, muss ich mich noch etwas gedulden. Aber vielleicht kann ich beim zweiten Projektbesuch im Juli schon einen Blick auf den ausgewählten Entwurf werfen. Bin gespannt wie es wird. In diesem Sinne: Schiff, ääh Ruderboot Ahoj!


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