Mathias Engert / 17. September 2014

»Europa´s Frauen am Ball: Das „Phänomen“ Frauenfußball in Deutschland und der Tschechischen Republik«

Gerade während der diesjährigen Weltmeisterschaft stellte sich wiedermal heraus: Deutschland ist eine Fußballnation. Eine Männerfußballnation. Mit unserem Projekt„ Europas Frauen am Ball: „Das Phänomen Frauenfußball in Deutschland und Tschechien“, legten wir den Fokus bewusst auf diesen Sport, allerdings gespielt von Frauen. Unsere Ziele waren Aufmerksamkeit zu schaffen, Vorurteile zu dekonstruieren und zu zeigen, dass Fußball allen Spaß machen kann und darf.

Mit einer Vortragsreihe, die einen Überblick über Geschichte, Struktur und doing gender im Fußball gab, startete unser dreitägiges Projekt. Die geführten Referate von Menschen aus Chemnitz, Berlin und Prag wurden durch interessante Diskussionen ergänzt. Mit diesem wissenschaftlichem Rahmen schufen wir einen Raum für Aufmerksamkeit gegenüber diesem Sport. Außerdem wurden die Chancen und Schwächen im Frauenfußball dargelegt und es war möglich Fußball aus verschiedensten, internationalen Blickwinkeln zu betrachten. Abgerundet wurde der theoretische Teil durch das Freundschaftsspiel zwischen SK Slaný und Post SV Chemnitz, was in den diesjährigen 10. AFFI Cup integriert wurde und dadurch eine hohe Zuschauerresonanz erfuhr.

Unsere Idee ist trotz einiger Hürden am Ende verwirklicht worden. Es gab interessierte Menschen, ein spannendes Spiel und einen interessanten Vergleich zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik. Deutschland ist dem Nachbarland einiges voraus, was Organisation und Förderung von Frauenfußball angeht. Doch auch in Deutschland darf sich nicht ausgeruht werden, die WM in Kanada 2015 steht an!

Victoria Laufer, Lisa Eichhorst, Freya Tasch

»Europa´s Frauen am Ball: Das „Phänomen“ Frauenfußball in Deutschland und der Tschechischen Republik« ist ein Projekt im Rahmen von „Abenteuer Jugendzeit – eine Initiative der JUST – Jugendstiftung Sachsen in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen des Aktionsprogramms Hoch vom Sofa!, gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.“


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