Georg Spindler / 11. Juni 2017

Industrial Light & Magic

Ganz gemütlich sitzt der Zeichner vorm Containercafé und skizziert das Eingangszelt. Die Leute von der Security schauen rüber und posieren ein wenig, die freundlichste Security der Welt. Gestern, erzählt mir Tobias, den alle hier Pudding nennen, hatte es das Zelt umgeweht. Der Bühnenaufbau zu Pfingsten war ein Kraftakt im Regen, aber nun ist alles geschafft. Gina spielt mit dem Hund, sie hat keinen Stress mehr, das Festival-Büro kann jetzt auch für paar Minuten unbesetzt bleiben, die Sonne scheint, alles läuft oben auf der Bühne und auch vor der Bühne, in den Jurten bei den Workshops, im Garten bei den DJs, beim Fußball, beim Volleyball oder an der Skaterampe und unten an der Mulde, an diesem wunderschönen Fluss, da wird einfach zusammengehockt und gechillt. Falls jemand ein Anliegen hat, kann er sich an das „Feel-Good-Team“ wenden. Es ist unglaublich, wie gut das hier organisiert ist, wie viele Leute mitmachen, was alles angeboten wird für Körper und Geist. Die Sonne geht unter, die Lichter werden angeschaltet, wow, wie alles strahlt, wie die alte Spitzenfabrik leuchtet, wie die Musik sanft über den Fluss weht, Sommer in Grimma – I feel good!

Erstmal orientieren!

Ah, da geht’s rein!

Das geht!

Da geht’s aufs Klo!

Hier sind die Workshop-Jurten!

Früh raus aus dem Zelt und dann gleich Volleyball!

Lights on!