Torsten Kluge / 7. Dezember 2018

Sebnitzer "Profiler" schauen auf 2018 ... und 2019 :-)

Das „Lager“ ist noch gut gefüllt – mit besprühten Pappen, mit kleinen Modellen, mit einer selbstgebauten Galerie und Spraydosen -volle und leere. Manu ist sichtlich stolz, für letzteres eine Ordnung erstellt zu haben, die dafür sorgt, dass Büro und Kreativraum des Trägervereins „Aktion Zivilcourage“ nicht unpassierbar sind. Er ist Dreh- und Angelpunkt in 2018 gewesen, da er als FSJler bei der AZ einfach mal mehr Zeit hat als die anderen. Daher hat er auch den besten Überblick über die vielen kleinen und großen Projektbausteine der vergangenen Monate. Und doch fällt bei der Rückschau einiges erst ins Gedächtnis, dass schon abgehakt war. Auf viel Positives – auch persönliche Erfahrungen – können die Jugendlichen zurück blicken. Schade, dass es zum Schluss einen kleinen Dämpfer gab, als das 15x5m-Projekt an der Turnhallen-Rückwand der Oberschule doch kurzfristig durch die Stadtverwaltung abgeblasen wurde. Graffiti ist halt immer noch so ein Thema, bei dem sich viele Fragezeichen auftun und manchmal überwiegen diese die Ausrufezeichen.

Aber die Truppe lässt sich nicht beirren und schaut auch schon auf 2019, wo es noch künstlerischer werden soll, indem z.B. alte Lagerräume einer Fabrik mit Kunstobjekten und Installationen gefüllt werden wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Herausforderung wird es aber, die gut funktionierende Graffiti-Truppe beieinander zu halten. Einige werden wohl den Ausbildungsweg weit weg von Sebnitz suchen. Aber bei den vielen Eindrücken aus den letzten 3 Jahren wird wohl die Verbindung auch über Meilen Entfernung nie ganz abbrechen. Und wer weiß: vielleicht findet ja der ein oder andere neue Interessent den Weg zu den stets ansprechbaren „Graffitianern“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war schön, euch einen Teil eurer Lebensstrecke zu begleiten! Und ich bin mir sicher, viele von euch nicht zum letzten mal gesehen zu haben 😉

Euer Torsten