Edda Laux / 8. April 2013

Spielfilmproduktion Last Tomorrow - Ein Projekt von 2012

Wir wollen einen Film drehen. In der Story geht es um einen Jugendlichen in unserem Alter. Er hat – wie viele in diesem Alter – Problem mit sich und der Welt. So hat er z.B. Schwierigkeiten in der Schule, Probleme mit Eltern und Beziehungsprobleme. Diese Konfliktsituation wollen wir filmisch darstellen und uns durch den intensiven künstlerischen Umgang mit dem Medium Film weiterentwickeln. Wir haben alle Berufswünsche die in diese Richtung gehen (Regie, Schauspiel, Musik, Grafikdesign). Der Film ist ab 12 Jahre geeignet. Mit dem fertigen Film wollen wir zusammen mit dem Projektpartner Diskussionsrunden eröffnen und mit Jugendlichen über die dargestellten Probleme sprechen.

„Hallo Welt“

Ab heute werden wir euch, wenn auch etwas verspätet, hier auf dieser Seite auf dem laufenden halten, was unsere aktuellen Fortschritte bei den Dreharbeiten betrifft. Die Blogeinträge werde ich, Lucas, möglichst regelmäßig jede Woche veröffentlichen. Wir freuen uns natürlich über reichlich Diskussionen und Kommentare 😉

Grüße
Lucas 

Wir, der Film und das Projekt

In diesem Blogeintrag will ich euch kurz Einzelheiten über „Spielfilmproduktion Last Tomorrow“ erklären.

Wir

…sind das Team von Mias Production und auf unserer Homepage www.mias-production.de kann man mehr über unseren jeweiligen „Werdegang“ erfahren. Allerdings ist zu sagen, dass Moritz gerade an einer „Website 2.0“ arbeitet. Dementsprechend sind auch nur wenige Kurzfilme von uns dort zu finden. Diese könnt ihr alle auf YouTube finden: Kanal von MiasProduction.

Der Film

…entsteht natürlich durch die Zusammenarbeit mit mehreren Freunden und unter anderem deren Eltern. Den Teaser (Anregung, hat nicht inhaltlich mit dem richtigen Projekt zu tun) kann man hier anschauen, ein Trailer soll im April veröffentlich werden.
Durch weitere Blogeinträge/Berichte werdet ihr auch mitbekommen, wie umfangreich das Ganze ist, und inwiefern ‚Hoch vom Sofa‘ uns unterstützt.

Das Projekt

… findet komplett in unserer Freizeit – neben Schule – statt und neben Spaß und Erfolge müssen wir auch durch stressige Phasen und anstrengende Drehtage.
Unser motivierendes Ziel ist aber, im Juli eine Kinovorführung zu veranstalten.

Mal sehen, was daraus wird 😉

Drehbericht #02 – Party hard!

Letzte Woche war es soweit, die letzte große und insgesamt auch die größte Szene wurde gedreht. Grobes Thema, Party!
Und dazu bedarf es an einigen Vorbereitungen und jeder Menge Koordination. Im Vorfeld wurden eine Großzahl an Freunden und Bekannten angeschrieben, denn was wäre eine Party ohne genügend Gäste?
Leider gab es bis zum vorgegeben Termin noch durch Krankheit bedingte Ausfälle, aber am Ende waren es ganze 26 Statisten und insgesamt waren 30 Leute beim Dreh dabei.
Bei so vielen Leuten besteht natürlich jede Menge Gesprächsbedarf untereinander, doch als es dann ernst wurde folgten alle sehr diszipliniert den Anweisungen und man hatte wirklich das Gefühl, dass in dem Moment eine richtig geile Party lief. Von den Klatsch-und-Tratsch-Runden bis hin zu den ausgeflippten Tänzern war alles Vertreten.

Und wie lange dauert es, eine Partyszene auf Bildern festzuhalten? Laaaange, das könnt hr uns glauben. Alles in allem waren es circa 4 1/2 Stunden, die wir an dem Abend zugebracht haben. Doch es hat sich gelohnt, das Material ist klasse und wurde bereits geschnitten.
Doch ein Punkt fehlt noch, um eine Party zur Party zu machen – die Musik!
An dieser Stelle möchten wir uns bei Beattoast bedanken, einem jungen DJ, der sich bereit erklärt hat, seine Musik für unser Projekt zur Verfügung zu stellen. Dem Link folgen und Tracks anhlren, es lohnt sich, garantiert!
Eine Party nach Drehbuch – eine sehr spannende und interessante Erfahrung, die keiner so schnell vergessen wird. 😉

Grüße
Lucas

Drehbericht #01 – Wie Schule Spaß machen kann

Es geht voran. In der vergangen Woche haben wir die Ferien intensiv genutzt und an zwei Tagen insgesamt 12 Stunden gedreht.

Eine große Herausforderung für uns bildeten die Umstände, denn anders als in allen bisherigen Dreharbeiten von uns war dies die erste „große Szene“. Mit groß ist die Anzahl der Beteiligten gemeint, denn insgesamt waren es 18 Personen, die vor und hinter der Kamera tätig waren. Von Schauspielerin über Ton und Kamera bis hin zum Catering, was natürlich auf keinen Fall fehlen durfte. 😀

Gedreht wurde in einem Klassenzimmer der Mittelschule Kreischa. Ein Dankeschön geht an den Bürgermeister, den Träger der Schule, der uns hierfür die benötigte Genehmigung gab. Auch Hausmeister und der Leiter des Horts waren von den Dreharbeiten in Kenntnis gesetzt wurden, so dass alles glatt lief. Mit Abschluss der Dreharbeiten an diesen beiden Tagen ist die Hälfte vom Film im Kasten.

Für alle die mitgemacht haben war es spannende und auch ein wenig stressige zwei Tage. 😉
Aber alles in allem hatten wir alle Spaß dabei und für den ein oder anderen ergab sich in den kleinen Drehpausen auch die Möglichkeit einmal ein wenig hinter die Kulissen zu schauen und mal zu erfahren wie es denn nun mit dem ganzen Video- und Tonmaterial weitergeht. Vom Sortieren der „Takes“ bis hin zur Postproduktion. Neben der ganzen Anspannung wurde zwischendurch auch das ein oder andere mal gelacht, denn der ein oder andere Versprecher war natürlich auch dabei. 😉
Grüße
Lucas

 

LAST TOMORROW Trailer

Trailerveröffentlichung!Es ist geschafft, der Trailer für unseren Film „Last Tomorrow“ ist vollendet! Wir freuen uns über jeden Kommentar und hoffen, dass er euch gefällt und gespannt macht auf das, was dann am Ende draus wird.

PREMIERE „LAST TOMORROW“

Premiere im Rundkino Dresden.

So war unser Plan. Wir hatten den Saal mit der größten Leinwand Sachsens mit unglaublichen 889 Sitzplätzen.
Dass wir diesen voll bekommen, das war der große Traum. Viel haben wir geackert, um Werbung zu machen. Plakate, Flyer und Facebook. Die Werbetrommel wurde fleißig gerührt. Und im Hintergrund liefen immer noch die Arbeiten am Film und der Organisation.
Und dann war es soweit. Wir trafen uns bereits mehr als zwei Stunden vor dem offiziell angekündigten Einlass. Und da saßen schon welche in den Sesseln des Foyers…
Wir klärten vor Ort die letzten organisatorischen Dinge. Sowas wie:

„Wo ist Einlass?“, „Wer macht den Einlass?“, „Ab wann beginnt der Einlass?“

Letzteres mussten wir über den Haufen werfen. Denn bereits 19:00 Uhr war das Foyer brechend voll. Es war unglaublich wie viele Menschen gekommen waren, um unseren Film zu sehen. Notgedrungen wurden die Bänder vorzeitig verteilt und bereits vor dem eigentlich geplanten Einlassbeginn (19:45 Uhr) waren alle Bändchen weg. Der Saal war voll!!!
Als wir in die Gesichter derer sahen, die es nicht mehr in den Saal geschafft haben, tat es uns leid. Und uns war klar, da muss eine zweite Veranstaltung her. Doch dazu später mehr.

Die Massen strömten in den Saal, nahmen ihre Plätze ein und pünktlich 20:15 Uhr ging es dann los. Ergreifende Worte unseres Regisseurs, welche verdeutlichten, wie sehr wir an diesem Projekt gehangen haben.
Und dann wurde es dunkel. Alle verstummten und der Film fing an.

Zwischendurch gab es an der einen oder anderen Stelle Szenenapplaus von den knapp 900 Leuten im Saal. Sowas habe ich persönlich noch nie erlebt.
Dass es durchaus auch mal zum Kreischen war, das zeigten uns einige Damen im Saal sehr deutlich 😉
Und auch der gerufene Kommentar, dass man doch bitte ruhig sein solle, damit alle den Film genießen konnten, traf auf großen Beifall. Danke an dieser Stelle nochmal für das beherzte Rufen.

Und dann war er auch schon vorbei. So lange haben wir alle an diesem Projekt gearbeitet und dann war er vorbei. Irgendetwas viel innerlich von mir und ich glaube auch von den anderen ab. Es war geschafft.

Standing Ovation…für uns?! Das war unglaublich. Gänsehaut pur.
Da standen wir auf einmal auf der Bühne vor der Leinwand. Die ganzen Gesichter von Freunden und Bekannten vor uns, die uns anlächelten und applaudierten.
Danach ging es gleich ans Händeschütteln und Glückwünsche entgegennehmen. Das alles geschah wie im Rausch. Man war einfach nur glücklich 🙂

Gleich im Anschluss wechselten wir vier und die Beteiligten am Film noch das ein oder andere Wort mit der Staataministerin für Soziales Frau Clauß, welches extra für uns aus Hamburg an diesem Abend gekommen ist. Ein Dankeschön dafür auch nochmal von unserer Seite.
Es wurde geschwatzt und gelacht. Einige Szenen hinterfragt und analysiert.

Der Abend bleibt als ein ganz besonderer in unseren Köpfen. Und wir möchten noch einmal allen danken, die uns auf dem Weg bis dahin unterstützt und geholfen haben.
Und natürlich ein großes Dankeschön an euch, die ihr nur wegen uns gekommen seid.
Danke 🙂

Was jetzt noch mit dem Film geschieht, so werden wir euch auf unserer Facebook-Seite natürlich auf dem Laufenden halten.
Und es wird eine zweite Veranstaltung geben! Für alle die, die es leider bei der Premiere nicht geschafft haben und die, die den Film einfach nochmal sehen möchten.
Wann und wie das ganze ablaufen wird, auch dazu werden wir euch informieren, sobald wird genaueres wissen.

Es war einfach genial, danke! 🙂

Grüße
Lucas