Chill-Out-Pavillon / 28. Oktober 2013

Steine legen und loslegen

Und weiter gehts…die Bautage gingen voran, wir schufteten bei Sonne und Regen und konnten endlich unsere Steinplatten verlegen um unsere Basis zu vollenden. Nach anfänglichen Startschweirigkeiten dabei, mussten wir uns leider eingestehen, dass das Feststampfen der Erde, des Mineralgemisches und des Sandes mit Darüberverlegen von unseren Platten nicht so funktionierte, wie wir uns das vorstellten. Die Platten zum Verlegen hatten wir uns derweil ja von Einwohnern der Ortschaft zusammengeholt, welche diese als Kleinstspenden an uns abgaben. Vielen Dank daher auch nochmal an die Einwohner und Nachbarn! 🙂

Als unsere Platten dann nun nicht in Waage bekamen und sich so verlegen ließen, wie wir wollten, ließen wir erstmal die Köpfe hängen. Was nun? Was tun? Kurzerhand kam die Idee ein befreundetes Straßenbauunternehmen anzufragen, ob diese uns mit Rat und Tat zur Seite stehen könnten. Gesagt, getan und juhu….uns wurde eine positive Rückmeldung gegeben. An einem Dienstagabend dann kurz bevor es dunkel wurde, kam dann Stefan Koch vom „Strassen- und Tiefbau Stefan Koch“ aus Dresden Niederwartha und ging uns tatkräftig mit dem richtigen Werkzeug und Männerkraft 🙂 zur Hand. Relativ zügig ging der Bau dann voran und innerhalb des Einbruchs der Dunkelheit war die komplette Fläche im Scheinwerferlicht gestempelt, abgezogen (in Waage und glatt gezogen) und mit Platten, die zurecht gesägt wurden, verlegt. Toll. Nun wurde noch fleißig mit Sand die Fugen verputzt und fertig war unser Pavillon-Boden …toll!!! Vielen Dank allen Helfern dafür!

So sah es ohne die professionelle Unterstützung aus…

und so danach 🙂

Fleissig, wie wir waren, machten wir auch sofort weiter, wollten wir doch noch dieses Jahr unseren Pavillon nutzen …also ran ans Werk.

Schnell hatten wir die Einschlaghülsen verankert und allen Sand in die Fugen gekehrt, schon trugen einige unserer Helfer schon die Balken und heran und bewaffneten sich mit „Schmieche“ und Baubleistift, um die benötigten Längen gemäß Bauplanung abzumessen. Gesägt wurde dann per Hand wie in alten Zeiten …dazu hatten zwei oder drei von uns immer Pause, denn die Balken mussten zum Sägen ja festgehalten werden – also saßen wir darauf oder lehnten uns darüber und erholten uns bis wir wieder selbst mit sägen dran waren.

 

Mit vielen kleinen und großen Helfern ging das Sägen dann recht schnell voran. Glücklicherweise. Denn so waren unsere Hauptbalken und unsere Grund-Dachkonstruktion innerhalb von 2 Tagen komplett in die richtigen Längen gebracht, gesägt und angeschraubt.

Wie toll war das, etwas „Richtiges“ zu sehen, was einen Pavillon erahnen konnte. In den nächsten Tagen folgten dann die Balken der Dachkonstruktion und die Dachlatten.

 

Es entsteht etwas Sichtbares 🙂


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