Torsten Kluge / 22. August 2018

Unterkunft im Express-Tempo

Die vier anwesenden Jugendlichen des neuen JC Meschwitz scheinen sehr zufrieden mit dem neuen Domizil – einem von der Gemeinde Hochkirch gestellten Bauwagen. Insbesondere die Geschwindigkeit, mit welcher aus einer Idee, nämlich einen Jugendtreff im Ort zu schaffen, ein greifbarer Aufenthalt für die Jungs und Mädchen des Ort samt Umgebung entstand. Seit Juni steht der große, klobige Blechkoloss am Rande des Dorfes und beherbergt im Kern 15 junge Leute. „Manchmal stieg die Zahl auf bis zu 60 Personen. Wir hatten bisher schon zwei Partys, die super angenommen wurden“, so der O-Ton der Anwesenden.

Klar ging es nicht nur darum. Als erstes musste der Platz vorbereitet werden – sprich gepflastert, dann kam der Bauwagentransport, die Gelände-„Urbarmachung, die Stromversorgung per Generator (zur unscheinbaren Stellfläche bedurfte es einer Treppe) und die Lösung für WC und Wasser. Alles steht nun und der Schritt Zwei, nämlich das Feintuning im und am Bauwagen, ist eingeläutet. Fenster, Bar, Gestaltung und einbruchssichere Tür. Step by step erobern sich die Jungs ihren neuen Platz, bei dem es sich anbietet auch mit den Dorfbewohnern gelegentlich gemeinsame Sache zu machen: die Fläche dient beispielsweise auch als Veranstaltungsort für das Hexenfeuer.

Schnell geht bei Jugendprojekten nicht immer. In diesem Fall gibt’s Rekordzeiten von 0 (Treff) auf 100 (Jugendclub). Danke an dieser Stelle auch an die vertrauensvolle, offene und hilfsbereite Unterstützung von Bürgermeister und Gemeindeverwaltung!

 

Euer Torsten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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