Starkes Sachsen / 6. Juli 2015

Vorbereitungen

Wie sind wir nun zu unserer Location dem Nachtcafe gekommen? Sagen wir es mal so, es waren viele Gespräche nötig…Hier fand die Party statt: im Nachtcafé Meissen.

Als aller erstes haben wir Kontakt zum Meißner Stadtmarketing aufgenommen. Wir trafen uns ein paar Mal und beredeten, was wir genau machen wollten, welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen wir hatten. Glücklicherweise wurde zeitgleich der Antrag von „Hoch-vom-Sofa“ genehmigt und wir hatten somit unsere finanzielle Grundlage von 1.500€ sicher.

Zuerst erhofften wir uns, die Party auf den Elbwiesen starten zu lassen, jedoch wurde die Lärmbelästigung, welche von den Rentnern in unserer Stadt immer sehr streng genommen wird, sofort zum Argument, welches alles ins Schwanken brachte. Desweiteren hätten wir Bauzäune organisieren müssen, die aber die Musik nicht abhalten würde, nach „draußen“ zu weichen. Deswegen sprachen wir darauf diverse Schulen an. Beispielsweise hatten wir mit dem Rektor der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Kontakt aufgenommen. Nach einigen Absprachen wurde klar, dass wir uns das nicht leisten konnten und wegen der Prüfungszeit passte es zeitlich nicht. Wir gingen nun zum Schulleiter des BSZ Meissen-Radebeul gesprochen, da dort schon einige Male Partys im Foyer bzw. in der Turnhalle stattfanden. Die Turnhalle gehört dem Landkreis und uns wurde gesagt, dass die Schonbelag des Bodens über unser Budget gehen würde. Aber wir bekamen auch vom Landratsamt viel Unterstützung. Da der neue Schulleiter etwas unsicher war, suchten wir währenddessen nach weiteren Möglichkeiten.

Parallel dazu trafen wir uns mit dem Kreisjugendring, welcher uns die Möglichkeit anbot, den Träger zu übernehmen, da wir als Kreisschülerrat kein Verein oder dergleichen sind, und er gab uns viel Backgroundwissen, welches uns wirklich weitergeholfen hatte. Davor hatten wir schon mit dem Bunten Meissen über E-Mails geschrieben und trafen uns dann auch mit ihnen. Jedoch musste die Zusammenarbeit aus diversen Gründen abgelehnt werden (siehe Artikel Probleme und Erfolge). Zum Glück hatte Mathias Busch den Einfall, dass die Landjugend unser Träger werden könne, da er dort Vorstandsmitglied ist, konnten wir schnell alles unter Dach und Fach bekommen.

Zwei Monate bevor die Party startete, haben wir die Zusagen vom Nachtcafe Meissen bekommen. Daraufhin trafen wir uns und beredeten die ganzen Umstände. Schließlich hat uns der Besitzer ein großzügiges Angebot gemacht. Er sagt, dass wir keine Miete bezahlen müssen, sowie keine Security oder Barkeeper. So schrumpfte unser benötigtes Etat von 1.500€ auf 500€ (!). Dafür bekam er aber das Geld von der Bar und wir „nur“ die Eintrittsgelder. Zu den Eintrittsgeldern muss man sagen, dass wir hätten differenzieren müssen zwischen Schüler (2€) und Nicht-Schüler (5€), aber wir hatten den Eintritt auf 2€ für alle beschränkt. Hinzu zufügen ist, dass wir einen klasse DJ anland gezogen haben, welcher schon öfters im Nachtcafe aufgelegt hat und die Menschen begeisterte.In der Schule wurden Plakate aufgehängt und alle Schüler erhielten eine persönliche Einladung per Flyer.

In den letzten Wochen betrieben wir nur noch Werbung. Wir teilten bzw. hängten Flyer in den Schulen aus (war ja unsere Zielgruppe), erstellten eine Facebook Veranstaltung, teilten diese wiederum und tätigten viel Mundpropaganda.